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Posts Tagged ‘Astropia’

… und weg

Was war das für eine Woche!

Schaut euch dieses Foto noch einmal gut an, denn faktisch ist diese Version von Astrópía bei uns ausverkauft. Ja, es stimmt, und die Lieferhemmnisse bei Amazon haben es angedeutet – die erste Auflage ist in Rekordzeit vom Markt (und euch, den Fans) aufgesogen worden.

Habt Dank dafür!

digi_offen

Das heißt natürlich nicht, dass diese Fassung auch schon aus den Läden verschwunden ist. Bei Pegasus und Ulisses können Rollenspielhändler sie immer noch bestellen, und auch die gerade bei Amazon noch erhältliche Fassung ist die etwas aufwändigere Erstauflage.

Die Nachauflage ist schon in Auftrag gegeben worden und wird Ende der ersten Märzwoche bei uns aufschlagen. Es wird allerdings eine kleine Änderung geben – wie auch bei unseren Anime-Produktionen üblich wird die erste Digipak-Auflage durch eine Amaray abgelöst. Die Inhalte (Booklet, Bonusmaterial, usw.) werden jedoch gleich bleiben.

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Aufruf an Rollenspielhändler!

Ich bin guter Dinge, dass Astrópía frisches Blut in die Rollenspiel-Szene bringen wird. Dies kann der Film schaffen, weil er nicht nur in einschlägigen Fantasy-Läden zu finden sein wird, sondern insbesondere bei MediaMarkt, Saturn, Müller und anderen Mainstream-Geschäften an ein Mainstream-Publikum verkauft wird.

Dieses Publikum erlebt durch die Augen der unbedarften Hildur ihr erstes Rollenspiel, und mit den mitgelieferten Schnellstart-Regeln als Booklet und PDF können sofort erste Abenteuer gespielt werden.

Doch wie geht es weiter? Wenn es Spaß gemacht hat, werden die neu gewonnenen Spieler fragen:

Gibt es so einen Laden wie ASTRÓPÍA auch in meiner Stadt?

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Wo kann ich Rollenspiele finden und Kontakt zu Spielrunden bekommen?

Wer hilft mir, aus den vier Regalmetern Rollenspielkram genau die ein oder zwei Bücher herauszufinden, die ich für den Anfang brauche?

Wo finde ich überhaupt diese komischen Würfel???

Das Booklet in der DVD lenkt Interessenten auf diesen Blog. Es wäre schön, wenn hier eine Liste an Rollenspielläden zu finden wäre, damit die Neugier dieses kaufwilligen Publikums auf fruchtbaren Boden fällt.

Wenn Sie Ihren Laden in dieser Liste sehen möchten, senden Sie mir bitte Ihre Kontaktdaten nach folgendem Muster:

ASTRÓPÍA
Suðurgata 36
IS-101 Reykjavík
Tel.: +354 555-4711
Opið: Mánudagur – Föstudagur 10:00-20:00,  laugardagur 10:00-18:00
Bus 13 Stop Ráðhúsið

Die DVD erscheint am 23. Februar, bis dahin sollte die Liste stehen.

Da es sich bei Astrópía um ein richtiges Ladenlokal handelt, werden übrigens keine E-Mail-Adressen und URLs veröffentlicht. Es geht ausdrücklich darum, den Kunden den Weg in gemütliche, freakige, lebendige, abenteuerliche Läden wie im Film zu weisen.

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So viel gibt es dazu gar nicht zu sagen; die Bilder erzählen die Geschichte eigentlich schon ganz gut.

Am Anfang standen hastig hingekritzelte Skizzen, die mit dem grundsätzlichen „Look“ des Bogens spielten: Kästen mit Rahmen oder Linien, freie Flächen für Notizen, usw.

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Kästen mit Rahmen und ohne Linien sollten es schließlich sein. In Word ging es dann an die grobe Seitenaufteilung.

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Dann kamen erste grafische Verzierungen dazu.

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Die Word-Spielerei diente der Layouterin als Vorlage, hier im Zusammenspiel mit einer Musterlayout-Seite aus dem Booklet.

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Das Lila und die verspielten Ecken der Kästen waren dann doch etwas viel. Grün?

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Grün.

Der unterste Textkasten wird noch umbenannt in „Waffen und Rüstung“ (der Spieltest hat gezeigt, dass diese Information sichtbarer sein muss und nicht versteckt in der Auflistung der „Ausrüstung“), aber das wird dann sein.

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Feuerprobe

Das erste Testspiel ist gelaufen, und es war ein Spaß. Sie haben alle überlebt.

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Sie waren zu viert – zwei Techniker (die Leute, die für die Untertitelung, das DVD-Menü usw. verantwortlich sind), eine Redakteurin und ein Grafiker. Spielerfahrung lag nur im als „normal“ deklarierten Bereich vor; ein bisschen Risiko, Monopoly, schon seltener Siedler und Konsolenspiele (auch Wii).
Fantasy-Erfahrung: Peter Jacksons Der Herr der Ringe (die beiden Techniker auch John Milius‘ Conan der Barbar und wahrscheinlich auch so Sachen wie Der 13. Krieger, Harry Potter usw., ich habe nicht weiter gefragt) und – – – alle kannten die Scheibenwelt! Terry Pratchett ist offiziell Mainstream.
Von Rollenspiel hatten alle auch schon vorher etwas gehört, aber bestenfalls ein sehr diffuses Bild. Um es mit Hildur zu sagen:

Im Wald gelarpt…?

Wir haben als erstes Charaktere erschaffen. Dabei habe ich nichts erklärt, denn sie sollten nur anhand des Eindrucks, den sie aus dem Film gewonnen haben, und der Lektüre des Regelmanuskriptes vorgehen. Es sollen ja auch die Einsteigerqualitäten getestet werden (was sicherlich etwas unscharf bleibt, da ja keiner von die ihnen die Regeln auf Spielleiter-Niveau anwenden muss). Zwei haben den Vorschlag aus dem Buch akzeptiert, einen vorgefertigten Archetypen zu spielen – einen Ritter (Sir Roland) und eine Magierin (Morgaine). Die beiden anderen wollten eigene Figuren erschaffen – einen Waldläufer (Falinor) und einen Elfen-Barden (Gildor). Das ging ganz fix, nach 15 Minuten waren sie fertig, und die Wahl des Namens war wie immer das langwierigste. Bei dem Waldläufer habe ich nachgeholfen, das war der Name des Gastcharakters meiner ehemaligen Midgard-Kampagne, die sich ebenfalls an Einsteiger wendete.

Das Abenteuer fand in einem abgelegenen Bergkloster statt und bekam schnell eine (auch durch die Spieler forcierte) Der Name der Rose-ähnliche Atmosphäre. Ich habe einen abgeschlossenen Schauplatz und einen festen Auftrag (bringt dem Abt einen wichtigen Brief) gewählt, damit die Spieler nicht von der Freiheit einer weiten Welt erschlagen werden.

Aus dem Brief ergab sich dann eine Schnitzeljagd quer durch das Kloster, mit reichlich Gelegenheit zum Charakterspiel und Gesprächen mit den seltsamen Mönchen, Erforschungen einiger den Mönchen unbekannter Regionen und Hinterlassenschaften des Erbauers der Anlage, und gegen Ende gab es eine handfeste Invasion/Belagerung durch einen noch viel seltsameren Kult.

Wenn es um Würfelwürfe ging, habe ich keine Proben eingefordert, sondern die Spieler gefragt, wie sie die Situation bewerten und gegen welche Attribute (Talente) sie würfeln lassen würden. Das war sozusagen das SL-Trainung.

Das Kampfsystem ist noch etwas unrund (zurück ans Manuskript), aber sonst war alles ziemlich intuitiv.

Habe ich neue Rollenspieler geschaffen? Das wird die Zukunft weisen. Zumindest einer der Techniker hat sich noch am Abend zu einer Äußerung hinreißen lassen.

Das müssen wir nochmal machen.

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Lampenfieber

Heute Abend ist es also soweit. Unser kleines Einsteigersystem soll den Härtetest erfahren. Eine kleine Handvoll rollenspieltotalunkundiger Kollegen wird die Probe aufs Exempel machen und sich von mir durch ein Rollenspiel-Abenteuer leiten lassen.

Sie wissen, was sie erwartet, schließlich haben alle den Film schon gesehen (teilweise freiwillig, teilweise gezwungenermaßen, sogar mehrfach).

Der Konferenzraum, in dem sonst Produktionsmeetings abgehalten werden (und überhaupt beschlossen wurde, ein Rollenspielbooklet zu machen), wird heute seinen ersten getöteten Ork sehen…

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Astrópía auf der RPC

rpc-logoVom 3.-5. April findet zum nunmehr dritten Mal die RPCRole Play Convention – statt. Nach zwei erfolgreichen Jahren in Münster wird die Veranstaltung 2009 zum ersten Mal auf dem Kölner Messegelände ausgerichtet. Es werden 50.000 Besucher erwartet.

Das Programm der RPC umfasst undogmatisch alle Spielarten des Fantasy Rollenspiels, von unserem klassischen Tischrollenspiel (zu Neudeutsch „Pen & Paper“) über Brettspiele, Sammelkartenspiele, Tabletop Games, Computer- und Online-Games bis hin zu LARP. Gerade der Blick über den Tellerrand ist es, der diese Veranstaltung von anderen Messen und Rollenspieltreffen unterscheidet, denn hier kann man nach dem Verbindendem zwischen den Disziplinen schauen.

rpc-kopf

Anime Virtual war auch schon die ersten beiden Male dabei, obwohl wir mit Animes eher ein Randsortiment vertreten. Und weil es immer riesigen Spaß gemacht hat, sind wir auch diesmal wieder da. Na gut, diesmal haben wir etwas im Gepäck, was wie die Faust aufs Auge zur RPC passt:

Am Samstag (die Uhrzeit wird noch genannt) wird Astrópía auf der RPC gezeigt.

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Einstieg in ein fantastisches Hobby

Der Laden Astrópía ist ein Paradebeispiel für freakige Fantasy-/Comic-/Spieleläden und die Leute, die sich in ihnen tummeln. Es gibt sie überall auf der Welt; sie tragen ähnlich exotische Namen wie z.B. Morgenwelt (Berlin), Orc’s Nest (London), L’Oeuf Cube (Paris), Endgame (Oakland), The Compleat Strategist (New York) oder Yellow Submarine (Tokio).

Und auf der ganzen Welt gibt es ähnliche Grüppchen wie im Film, die sich an Esstischen und in Hobbykellern in verschworene Gemeinschaften aus Elfen, Rittern und Zauberern verwandeln. In ihrer Fantasie werden Würfel zu Mantel, Schwert und Zauberstab, und sie erkunden erfundene Welten voller Drachen, Orks und dämonischen Hexenmeistern, lösen knifflige Rätsel – kurz: sie erleben große Abenteuer!

Mit diesem Büchlein können Sie sich ihnen anschließen …

Stellen Sie sich einen Tagtraum vor – aber einen mit Spielregeln.

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